Vorbereitung – Teil 2

Obwohl noch einiges ansteht, bevor es endlich losgeht (ein paar Freunde treffen, Familienessen, letzte Änderungen an der Masterarbeit, letzte Übersetzungsaufträge abschließen, Bude aufräumen, damit in unserer Abwesenheit die Küche eingebaut werden kann usw.), sind die Rucksäcke mittlerweile so gut wie fertig gepackt. Es fehlen zwar immer noch ein paar Kleinigkeiten, aber alles Wichtige müsste rechtzeitig bei uns eintreffen.

Heute geht es los mit der Kategorie Navigation/Elektronik/Unterhaltung:

 

  • Ausgedruckte Karten
  • 2 Smartphones mit je einer Navigations-App mit GPS-Spur unseres Weges und integriertem Kompass
  • 2 x Kindle (einfaches Modell) zum Lesen am Abend
  • 1 Kamera mit Ladegerät
  • Powermonkey Explorer-Solarladegerät, damit uns der Saft nicht ausgeht
  • 2 Stirnlampen
  • Reiseadapter für Neuseeland
  • Personal Locator Beacon (Notfallknopf zum Rufen der Flugrettung, den wir natürlich nicht brauchen werden)
  • Ersatzbatterien

 

Das Ganze muss natürlich in speziellen Packsäcken wasserdicht verstaut werden, da wir diesmal versuchen wollen, keine elektronischen Geräte absaufen zu lassen. Die gedruckten Karten teilen wir in Pakete auf und legen sie unseren Essenspaketen bei, die wir wiederum an entlegene Orte ohne Einkaufsmöglichkeiten schicken, wenn wir in Neuseeland sind. So müssen wir nicht das gesamte Paket mit uns herumschleppen. Schon durchwanderte Karten werden abends zum Feueranzünden verwendet.

Auch noch im Gepäck: Verschiedenes aus der Kategorie Körperpflege/Erste Hilfe. Auf dem Foto ist etwas zu viel abgebildet – auch da nehmen wir möglichst wenig mit und schicken Ersatz voraus.

 

  • 2 Zahnbürsten
  • 1 kleine Tube Zahnpaste (klein)
  • 1 Duschgel (klein)
  • 1 Shampoo (klein)
  • Gesichtscreme (klein)
  • Sonnencreme (klein)
  • Deo (unisex, damit von beiden verwendbar)
  • Nagelschere, -clipper (klein)
  • Hirschtalg (für Füße)
  • Haarbürste (klein)
  • Kinesio-Tape (bei Blasen und zum Tapen)
  • Einmalrasierer
  • 2 Trekking-Handtücher
  • Erste-Hilfe-Paket mit Pflastern, Aspirin, Desinfektionsspray usw.
  • Für manche Abschnitte: Wilderness Wash (biologisch abbaubar, geeignet zum Reinigen von Topf, Klamotten und uns selbst; ersetzt ggf. Duschgel und Shampoo)
  • Oropax

 

Da sind wir sicher im Vergleich zu anderen Fernwanderern üppig ausgestattet, aber auf einen gewissen Luxus (Rasieren!) will ich eben nicht verzichten. Diesmal habe ich mich auch zur Mitnahme einer Haarbürste durchgerungen. Auf der Alpenüberquerung ging es ohne, aber nach drei Monaten wäre der Verfilzungsgrad vielleicht doch zu hoch. Lui wird sich voraussichtlich nicht rasieren, sondern höchstens seinen Bart stutzen.

 

Und zum Schluss noch die Liste der Sachen, die in keine andere Kategorie gepasst haben:

 

  • Schnur (für Wäsche, zum Festbinden von Dingen)
  • Sonnenbrillen
  • Miniangel
  • Duct-Tape (um die Wanderstöcke gewickelt, zum Flicken und Reparieren)
  • Reiseunterlagen (Reisepässe, Flugtickets)
  • Diverse Karten (Kreditkarten, EC-Karten, Führerscheine)
  • Bares
  • Notizheft und Stift
  • Nadel und Faden

 

Die spannende Frage, nachdem wir alles fachgerecht in den Rucksäcken verstaut hatten, war dann natürlich: „Wat wiegen die Dinger?“ (links im Bild: der Wiegevorgang)

 

Vielleicht müssen wir noch etwas optimieren, aber für's Erste sind wir ganz zufrieden mit unserem Gesamtgewicht ohne Verpflegung und Wasser:

 

Luis Rucksack hat ein Startgewicht von 9,5 kg und meiner wiegt 8 kg. Zumindest im Garten ließ es sich damit noch ganz entspannt flanieren.

Falls jemandem noch was einfällt, ohne das wir aufgeschmissen sein könnten, möge er sich bitte bis Sonntag bei uns melden. Eines ist uns heute noch aufgefallen: Das Messer ohne Korkenzieher haben wir gegen eines mit eingetauscht – gerade noch mal gutgegangen!

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Kommentare: 7
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